Rezept für einen rheinischen Weckmann

Rezept für einen rheinischen Weckmann

Im ganzen Rheinland und im Ruhrgebiet gibt es zu Sankt Martin traditionell einen Weckmann. Die süßen Hefeteigkerle gibt es in klein und groß, mit und ohne Zuckerguss, mit Mandelblättchen oder Rosinen, manche tragen einen Lolli im Arm, andere eine kleine Tonpfeife.

Dabei ist das eigentlich ein Irrtum: Ursprünglich war die Pfeife ein Bischofsstab und der Mann aus Hefeteig der Nikolaus. Das Gebäck hat übrigens viele Namen. Rund um Düsseldorf und in den meisten Gegenden am Niederrhein ist es der Weckmann. Aber im Kreis Viersen und in Mönchengladbach sagen die Kinder oft auch Buckmann (wegen des dicken Bauches) oder Korinthenkerl. Im Bergischen Land und im Sauerland heißt die Leckerei manchmal Stutenkerl oder Stutenmann.

Zutaten für den Hefeteig:

500 g Weizenmehl

1 Tütchen Trockenbackhefe

70 g Zucker

ó TL Salz

250 ml lauwarme Milch

75 g weiche Butter

Zum Bestreichen:

1 Eigelb

4 EL Milch

Zum Garnieren:

Nüsse, Mandeln, Rosinen, Schokotropfen, Hagelzucker oder Grümmelkandis

Zubereitung

1. Mehl in eine Rührschüssel sieben und mit der Hefe sorgfältig vermischen. Zucker, Salz, Milch und Butter

hinzufügen.

2. Zutaten mit dem Handrührgerät mit Knethaken erst auf niedrigster und dann auf höchster Stufe 5 Minuten

kneten.

3. Teig zugedeckt an einem warmen Ort so lange stehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Teig aus der

Schüssel nehmen, auf der Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und den Weckmann formen.

4. Weckmann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals so lange stehen lassen, bis er sich

sichtbar vergrößert hat.

5. Eigelb und Milch verschlagen und den Weckmann damit bestreichen. Nach Belieben garnieren. Backblech in den Ofen schieben.

Umluft bei etwa 180 Grad  (vorgeheizt)

Backzeit: 20-25 Minuten

Altersgruppen